Rundwanderung vom San Antonio zum Roque de Teneguía und zum Vulkan
Teneguía
Variante 1
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Datenblatt
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| Route |
San Antonio, Parkplatz -
Roque de Teneguía - Vulkan Teneguía - zurück zum San Antonio |
| Varianten |
Abstecher zum Leuchturm von Fuencaliente und
zurück |
| Typ |
Rundwanderung |
| Schwierigkeit |
mittelschwer, bei Wahrnehmung der Variante
anstrengend |
| Zeitbedarf |
3 Stunden , bei Wahrnehmung der Variante 6
Stunden, inkl. Pausen |
Höhenunter-
schied |
Anstieg ca. 300 m, zurückzulegen auf dem
Rückweg vom Vulkan Teneguía bis zum San Antonio. Der Höhenunterschied vom Leuchturm bis
zum San Antonio beträgt 660 m. |
| Anreise |
siehe Beschreibung der Anfahrt zum San Antonio |
| Ausrüstung |
Zur Besteigung des Vulkan Teneguía wird
festes Schuhwerk benötigt. Bei starkem Wind ist Wetterschutz angesagt. |
Einkehr-
möglichkeit |
unterwegs keine. Vor oder nach der Wanderung
in Fuencaliente. Bei Wanderung zum Leuchturm empfiehlt es sich, dort am Kiosk Mittag zu
essen. |
| Bemerkungen |
Die Wanderung auf der Standardroute ist mit
mittlerer Kondition gut zu bewerkstelligen. Da der Weg auf dem Hinweg immer bergab führt,
neigt man zur Selbstüberschätzung seiner Fähigkeiten und riskiert evtl. den weiteren
Abstieg zum Leuchtturm. Es ist zu bedenken, dass dann der Rückweg durch den ständigen
Anstieg über 650 Höhenmeter sehr beschwerlich ist. |
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Nach
dem Besuch des geologischen Besucherzentrums am Vulkan
San Antonio erkennt man auf dem Aussichtspunkt am Ende des Pfads
auf dem Kraterrand das Ziel der folgenden Wanderung. Es ist der Vulkan
Teneguía, der erst 1971 entstanden ist und noch heute die Wärme des Inneren
der Erde ausstrahlt.
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Bereits vom Parkplatz
aus ist der Wanderpfad mit bloßem Auge zu erkennen, der am Ostabhang des
Parkplatzgeländes in Serpentinen hangabwärts führt. Wenn wir vor der Wanderung den
Mirador auf dem Kraterrand des San Antonio besichtigt haben, fällt uns die Orientierung
für die gesamte Wanderung noch einfacher. Wir beginnen die Wanderung vom Parkplatz aus,
indem wir den steilen Pfad hangabwärts folgen. Auf dem Weg bietet sich eine schöne
Aussicht auf die beiden Ortsteile Los Quemados und Las Indias.
Nach etwa 800 m (15 min) auf Serpentinen erreichen wir die breite
Piste, die von Los Quemados zum Vulkan Teneguía führt. 
Wir halten uns nach links und wandern auf der Piste am Hang des San Antonio entlang
weiter. Gelegentlich wird die Piste von Palmeros, aber auch von Touristen, befahren, da
sie - wie die meisten Pisten auf La Palma - nicht für den Verkehr gesperrt ist. Aufgrund
des Pistenzustandes fahren die wenigen Autos jedoch langsam und stellen kaum eine
Beeinträchtigung dar (Stand 1998).
Bereits während der Wanderung auf der Piste sehen wir zur
Rechten weiter unten am Hang den Roque de Teneguia, der Ziel unserer ersten
Etappe ist.
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Der hellbraune Roque de Teneguía hebt sich markant von der dunklen Lava des San
Antonios ab |
Nachdem wir etwa 1 km (10 min) auf fast ebenen Weg zurückgelegt haben, gelangen wir zu
einem Halteplatz für Fahrzeuge, durch den sich die Piste nach rechts zum Hang hin
deutlich verbreitert. 
Hier müssen wir auf einen Pfad abzweigen, der in spitzem Winkel bergabwärts in Richtung
des Felsens führt. Nach wenigen Metern stoßen wir auf eine alte, nicht mehr befahrene
Piste, auf der es sich gemütlich wandern lässt, bis man nach weiteren 500 m (8 min) den
Roque de Teneguía erreicht.
Am Roque de Teneguía
lohnt es sich, eine Pause zu machen, um auf den Felsen zu steigen, nach Petroglyphen zu
suchen und die Aussicht zu genießen. Keine Angst!
Der Felsen ist völlig problemlos von Jedermann ohne Klettern zu besteigen.
Bereits vom Roque Teneguia aus sehen wir eine weißgestrichene, teilweise mit
Betonplatten zugedeckte, Wasserleitung aus Beton, die rund um den San Antonio verläuft,
unterirdisch unter dem Roque de Teneguia hindurchtritt und dann mit kaum wahrnehmbaren
Gefälle durch die Weinberge bis nach Los Quemados führt. Eine solche gemauerte
Wasserleitung, auf den Kanarischen Inseln Galeria
genannt, gehört zum alten Bewässerungssystem der Insel und wird heute zur Heranführung
von Brauchwasser für die an der Küste gelegenen Bananenplantagen genützt.
An der Galeria entlang wollen wir nun weiter in Richtung des Vulkans Teneguía
wandern. Zunächst gilt es aufzupassen: Der Pfad, der in Richtung Süden führt, setzt
nach 50 m aus und und wir stehen vor einem etwa 1,5 m tiefen Hindernis, einem mehrere
Meter breiten, mit Sand gefüllten Graben, in den wir hinabsteigen müssen, um
anschließend in diesem 20 m rechts hinab zur Galeria zu gelangen. Keine
Angst! An der Grabenwand aus Basaltbefinden sich kleine Felsvorsprünge,
die sich ideal zum Herabsteigen als Treppchen nutzen lassen. Wenn man sich dabei mit den
Händen abstützt gibt es wirklich keine Probleme.
An der Galeria angekommen halten wir uns nach links und folgen der Wasserleitung auf
der dem Berg zugewandten Seite. Der Pfad ist wegen des geringen Gefälles der Galeria eben
und bequem begehbar. Auf dem ganzen Weg bieten sich wunderschöne Ausblicke auf die an der
Küste gelegenen Bananenplantagen.
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Der Pfad führt an einer Galeria entlang |
An der Galeria gehen wir etwa 500 m entlang, bis wir unterhalb der Leitung ein großes
Wasserbecken sehen können, dass von einem Wasserrohr gespeist wird. Auf der Höhe des
Wasserbeckens angekommen, gibt es nun einige Möglichkeiten, die Galeria zu überqueren.
An mehreren Stellen ist die Wasserleitung mit Betonplatten abgedeckt, die wir problemlos
betreten können. Anschließend gehen wir auf die Piste am Wasserbecken zu, die uns nach
weiteren 250 m zum Vulkan Teneguía bringt. Für den Streckenabschnitt vom Felsen
bis hierhin benötigt man nicht mehr als 15 Minuten.
Für die Besichtigung des Teneguía
sollte man mindestens eine halbe Stunde einplanen. I
Nachdem wir den Teneguía erkundet haben, halten wir uns am Wegpunkt 4 nach rechts
(nicht zum Wasserbehälter zurückgehen) und wandern auf der breiten Piste zurück in
Richtung San Antonio.
Nach 600 m (10 min) geht nach rechts ein Weg ab, der zum Leuchturm von Fuencaliente herabführt. Spätestens hier
müssen wir uns entscheiden, ob wir zur Küste herabsteigen wollen und weitere 6 km
Weglänge und 400 m Höhenunterschied in Kauf nehmen wollen (für die Variante ist ohne
Mittagessen am Kiosk zusätzlich etwa 2½ Stunden zu veranschlagen).
Es gilt zu bedenken, dass praktisch über den gesamten Rückweg ein stetiger Anstieg
über 650 Höhenmeter ganz schön anstrengend sein kann, wenn man das Auto oben auf dem
Parkplatz stehen hat. Hat man allerdings die Möglichkeit, am Leuchtturm von Freunden
abgeholt zu werden, so ist die Variante durchaus zu empfehlen.
Vorsicht! Die an sich clevere Idee, unten
am Kiosk nach dem guten Mittagessen ein Taxi zu rufen und sich hoch zum San Antonio fahren
zu lassen, scheitert oft, weil es in Fuencaliente nur ein einziges Taxi gibt (Stand 1998)! Da
auch keine Busverbindung besteht, kann man versuchen, per Anhalter mitgenommen werden,
oder man macht sich halt zu Fuß auf den Rückweg. Für alle harten Wandertypen hier die
Wegbeschreibung: 
Entscheiden wir uns für die Standardroute, gehen wir geradeaus
weiter und gelangen nach weiteren 100 m an eine Abzweigung, wo die Piste einmündet, die
wir schon beim Hinweg am Hang des San Antonios begangen haben.
Wir biegen im spitzen Winkel links ab und kehren über Wegpunkt 2 + 1 auf zuletzt
bekanntem Wege zum Parkplatz zurück (2,5 km; ca. 40 min).
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